08 November 2009
"A Kiss with a Fist ..."
Auf der anderen Seite steht die Aussage eines Musikproduzenten, der damit die von seiner Firma verbrochene Massen-Pop-Produktion mit nahezu austauschbaren Gesangs-Marionetten rechtfertigete:
Lieder sind die musikalische Verpackung für eine einzelne, kleine Idee. Nicht mehr, nicht weniger. Man sollte sie nicht zu ernst nehmen.
Letzteres Zitat dient mir wiederum als Rechtfertigung, bisweilen von einzelnen Textzeilen aus Liedern fasziniert zu sein, und sie ganz unabhängig vom Rest es Liedes immer mal wieder hervorzukramen und wie einen facettenreichen Edelstein zu betrachten, zu wenden und von allen Seiten anzuschauen. Besonders eben, wenn eine Fernsehserie das auch schon getan hat, und so eine erinnerungswürdige Kombination aus Bild und Liedtext entstanden ist.
So geschehen bei zwei Liedern aus der Serie Mercy.
I like you so much better when you'rne naked
I like me so much better when you're naked
Musikvideo zu «I Like You So Much Better When You're Naked» von Ida Maria (direkteinbinden deaktiviert).
A kiss with the fist is better than none
Florence and the Machine - Kiss with a Fist
Driektkloppe
Labels: Erkenntnis, Reden über Musik, Serienjunkie
23 Oktober 2009
Luxus ist ...
Labels: Erkenntnis
14 Oktober 2009
Es wird schlimmer und schlimmer
Labels: Die Welt ist ungerecht, Erkenntnis, So ist Bernd
Stoff zum denken
Labels: Die Welt ist ungerecht, Erkenntnis, So ist Bernd
23 September 2009
YouTube
Labels: Bissig, Erkenntnis
07 September 2009
Hausgemacht
Labels: Bissig, Erkenntnis
26 August 2009
Die einfachen Freuden
Labels: Erkenntnis, Erlebnisse, So ist Bernd
01 Juli 2009
Gewohnheitsmensch
Frei nach Markus: Der Donut-(bzw. Döner-)mensch ist mein bester Freund, jeu wenn ich komm, wie der sich freut
Labels: Berlin, Erkenntnis, So ist Bernd
23 Juni 2009
Die Schwierigkeit der Wohnungssuche in Berlin
Niemand hätte das Problem allgemein verständlicher machen können, als ein anderer Gast bei einer Geburtstagsparty, an der ich am Wochenende teilgenommen habe: Dortmund, trinkt man da nicht auch Kölsch? So wie dem Mann, der aus beruflichen Gründen vermutlich schon mal an jedem Grashalm zwischen Berlin und Warschau vorbei gefahren ist, die Kenntnis des Ruhrgebiets abgeht, geht es mir auch nach zwei Mal vier Wochen mit Berlin ...
Labels: Berlin, Erkenntnis
03 Juni 2009
Selbstklebend
Labels: Bissig, Erkenntnis
31 Mai 2009
Kulturbanause
Und kurze Zeit später faszinierte mich der Besuch bei Dunkin Donuts viel mehr, als das kulturelle Erlebnis Reichstag ...
(*): Ein bisschen Shoppen rund um den Alexanderplatz war ich vorher schon gewesen, aber irgendwie zählt das nicht ...
Labels: Erkenntnis, Erlebnisse
19 Februar 2008
eBay Neuerungen
Was macht man bei stagnierenden Umsätzen, wenn man als (börsennotiertes) Unternehmen den Gewinn erhöhen muss (um den Aktienkurs nicht sacken zu lassen und dann plötzlich z.B. von Google aufgekauft zu werden)? Normalerweise entlässt man ein paar Mitarbeiter und hofft, dass die verbliebenen aus Angst um ihre Jobs die Lücken schon mit unbezahlten Überstunden füllen werden. Aber wenn man quasi Monopolist ist, hat man auch noch andere Möglichkeiten: Preise erhöhen und das hinter irgend welchem Zuckerbrot verstecken.
So macht es denn auch eBay. Es erhöht seine Verkaufsprovision von 5% des Verkaufserlöses auf 8% (genaue Daten liegen mir nicht vor, bisher galten die 5% nur bis zu einem Verkaufserlös von 50€, darüber gab es Abschläge; wie das zukünftig in diesen Fällen geregelt wird liegt mir noch nicht vor). Dafür wird Privatverkäufern, die Artikel zu einem Startpreis von einem Euro einstellen, die bisherige Einstellgebühr von 25 Cent erlassen.
Wir halten fest:
- Gewerbliche Anbieter erhalten diesen Vorteil nicht, für sie gibt es also nur die Erhöhung der Verkaufsprovision um drei Prozentpunkte oder auch 60%
- Auch werden für alle Auktionen mit einer Startgebühr über einem Euro keine Nachlässe auf die Einstellgebühr gewährt, so dass es auch hier nur eine saftige Preiserhöhung durch die Verkaufsprovision gibt. Man ist also noch stärker getrieben, Angebote für einen Euro einzustellen - und zu hoffen, eben mindestens zwei Interessenten anzusprechen (sonst bieten sie sich nicht hoch, ergo der Verkäufer erhält keinen fairen Preis)
- Als geübter Mathematiker weiß man, dass die Preiserhöhung ab einem bestimmten Verkaufspreis den Wegfall der Einstellgebühr auffressen wird. Es stellt sich also die Frage, wann die 3% Aufschlag 25 Cent erreichen. Ich hab mal kurz nachgerechnet und komme auf 8,33€. Kurzum: jeder Verkäufer zahlt ab einem Verkaufserlös von 8,33€ drauf. Netter Preisnachlass!
Umgekehrt akzeptiere ich dieses Prozedere aber auch in dieser Form, wenn ich in der Rolle des Käufers stecke.
In meiner eBayexistenz habe ich in knapp 9 Jahren seit der Anmeldung 341 positive Bewertungen erhalten. Und da wird klar, wie wenig aussagekräftig das ist, weil eben der ganze Handel - Artikelbeschreibung, Versand, Qualität der Ware - über eine einzige Bewertung abgehandelt wird. Dabei hätte ich mir durchaus den einen oder anderen Schuss vor den Bug verdient. Es gab z.B. eine Zeit (in der ich eine umfangreiche Sammlung auflöste), da liefen jeden Sonntag mehrere Auktionen bei mir aus. Die Post hatte gerade meine Hausfiliale dicht gemacht, der Weg zur nächsten Postfiliale kostete mich jedes Mal eine dreiviertel Stunde. Logisch, dass ich den Aufwand minimieren wollte. So sammelte ich immer die eintrudelnden Bezahlungen und hoffte auf eine schnelle Abwicklung aller Auktionen - denn ich wollte auch nur einmal die Woche zur Post gehen. Wer also schon am Montag bezahlt hatte, den ließ ich bis Donnerstag warten - bis (hoffentlich) die letzte Überweisung eingegangen war. Trotzdem bekam ich meine positiven Bewertungen (na ja, manchmal auch gar keine, was aber bei einem gewissen Grundstock an positiven Bewertungen auch nicht störte). Meine Langsamkeit beim Versand war nun auch wiederum keine negative Bewertung wert, die Meinung hab ich schon. Aber eben so ein Warnschuss wäre schon OK gewesen - auch, damit manch Käufer nicht so sehr drängelte.
Andersherum habe ich in meiner eBayexistenz nur drei negative Bewertungen verteilt: ein Käufer (der wohl im Anschluss an die Auktion im Krankenhaus gelandet war; auf jeden Fall ließ er mehrere Auktionen zunächst platzen - wir wickelten das aber nach knapp einem Monat trotzdem noch erfolgreich ab), ein Verkäufer, der Sammlerware ungenügend verpackte, weswegen es zu Transportschäden gekommen war und einer, von dem die Ware nie kam und der behauptete, ihm sei der Account wohl aus dem privaten Umfeld geknackt worden.
Zurück zum Thema. Ein finetuning beim Bewertungssystem von eBay ist nach mehr als 9 Jahren Feldtest dringend erforderlich. eBay plant deshalb, dem Verkäufer nicht mehr zu gestatten, Käufer mit einer anderen Bewertung als positiv bewerten zu lassen. Zugegeben, was kann ein Verkäufer auch schon machen, wenn ein Käufer mit vielen schlechtern Bewertungen als Käufer bei ihm eine Ware erwirbt?
Schlechte Verkäufer sind da deutlich wichtiger auszumachen und für die potentielle Kundschaft zu umgehen. Aber die feine englische Art ist es sicherlich nicht, Leute in ihren Rechten zu beschneiden, ohne das diese im Einzelfall etwas falsch gemacht haben.
Hauptproblem hier ist eigentlich, dass man im Onlinehandel nur sehr schlecht zwischen einmaligen Patzern und bewusstem oder wiederholt fahrlässigem Fehlverhalten unterscheiden kann. Es mangelt zumeist an Kommunikation und an Wiederholung. Zudem sind bei eBay eben sowohl Käufer als auch Verkäufer Kunden, denen es im Zweifelsfall der Kundendienst recht machen will. Ergo bleibt dabei meist einer auf der Strecke, und momentan ist das halt wohl der Verkäufer (weil eBay in seinem Bereich eine Monopolstellung hat - ein Käufer kann auch anderswo online einkaufen, wenn auch meist etwas teurer).
ich selbst bin wie gesagt seit fast neun Jahren bei eBay angemeldet, zeitweise als Käufer und zeitweise als privater Verkäufer tätig - und halte deren Gebühren im Allgemeinen für unverschämt (man kann auch sagen schamlos) - was aber immer das Problem mit Monopolisten ist, und diesen Monopolisten haben wir selbst geschaffen.
Labels: Erkenntnis, Meinung
06 Februar 2008
Pfannen und Töpfe
The average American household kitchen in 2000 had 4.3 pots and 1.94 pans. Among those who called themselves "foodies" or "gourmands" the averages were 12.88 and 6.12 respectively.Insofern bin ich mit meinen 2,0 Pfannen und 4,0 Töpfen ja ein klassischer amerikanischer nicht Gourmet-Durchschnittshaushalt …
gefunden bei Gullible.info
Labels: Erkenntnis
15 Januar 2008
Es gibt zwei Arten von Leuten ...
There are two kinds of people in the world, those who believe there are two kinds of people in the world and those who don't.
Robert Benchley (US actor, author, & humorist, 1889 - 1945)
Ein sehr witziges Zitat, denn sein wir mal ehrlich: es trifft ja eine sehr deutlich Aussage über die, die nicht daran glauben, dass es zwei Arten von Leuten gibt ...
Irgendwie bin ich mal - vermutlich durch das aus einem Western stammenden Es gibt zwei Arten von Leuten: die einen haben eine Pistole, und die anderen graben Löcher - in diese Schiene verfallen, alle Menschen, die mir begegnen, in zwei Arten von Leuten aufzuteilen. Natürlich ist das in den meisten Fällen eine Verallgemeinerung von komplexeren Sachverhalten (häufig mag es eben 50 Arten von Leuten geben). Andererseits: im Kern der Sache trifft es schon meistens, dass es zwei Arten von Leuten gibt.
Labels: Erkenntnis, Zitat
09 November 2007
Militant
Trotzdem, richtig militant bin ich nicht. Sicher, unter meinen Freunden und Bekannten finden sich so gut wie keine Raucher, was aber eben auch mehr mit der Dynamik von Gruppenbildung zu tun hat als mit gewollter Selektion. Und ich hätte nichts dagegen, wenn jemand in meiner Küche sitzt und eine rauchen möchte. Hab auch nichts gegen Besuche in verräucherten Kneipen oder Discos. Aber irgendwie sind Raucher ja doch die letzten, deren für ihre Umwelt schädlichen Egoismus man ihnen durchgehen lässt - zumindest halbwegs. Jeder, der (in der Öffentlichkeit) raucht, stellt seine eigene Sucht ja über das Recht seiner Mitmenschen auf saubere Luft und nicht stinkende Bekleidung.
Trotzdem: heute hab ich ein Blog aus meiner Blogrotation geworfen, nachdem die Autorin sich als Raucherin outete. Zack, in einer Sekunde hatte mich mein mentales Bild der Bloggerin von nett, zurückhaltend und höfflich zu eigentlich doch recht arrogant und egozentrisch gewandelt.
Rauchen gefährdet ihre Freundschaften ...
Labels: Erkenntnis, Erlebnisse
08 November 2007
Quote of the Day (08-11-07)
Facts are the enemy of truth.(via QuotationsPage)
··· ··Miguel de Cervantes (Spanish adventurer, author, & poet, 1547 - 1616)
Labels: Erkenntnis, Zitat
02 November 2007
Big Brothers are watching me ...
- Beweis 1: Ich beschwere mich über die exorbitante Erhöhung der Gouda-Preise. Und siehe da, die Erhöhung wird um fast die Hälfte zurückgefahren.
- Beweis 2: Ich gebe zu, dass man mich mit Angebotszetteln und Rabatt-Scheinchen sehr leicht in ein Fast-Food-Restaurant locken kann. Seitdem werde ich kontinuierlich mit solchen versorgt, wo es vorher maximal einen Monat im Jahr gab, in dem mir solche Angebote zugänglich waren. (Ich muss aber sagen, dass diese plötzliche Inflation dann auch meinen Ausnutzungsenthusiasmus schnell wieder gedämpft hat)
- Beweis 3: Ich beschwere mich, dass keiner der umliegenden Supermärkte die in NRW gegebene Möglichkeit nutzt, länger als 20 Uhr geöffnet zu haben. Und, Schwups, weitet der erste REWE seine Öffnungszeiten aus, auf Montag bis Samstag 7-22 Uhr.
Labels: Erkenntnis, Humor
30 Oktober 2007
Profunde Erkenntnis beim Fernsehen
Es gibt - und dass wurde zu meiner profunden Erkenntnis, die meinem Weltbild deutlich mehr Sinn verleiht - allerdings zwei Arten von Menschen auf der Welt: auf die einen trifft Aunt Mays Aussage zu - und für die anderen gibt es nichts einfacheres, als sich selbst zu vergeben.
Eine Erkenntnis, die ich nachträglich betrachtet, vermutlich täglich aus dem Konsum von Nachmittags-Talkshows hätte gewinnen können·...
Labels: Erkenntnis
21 Oktober 2007
Schwerkraft
Labels: Allgemeinbildung, Erkenntnis, Erlebnisse
17 Oktober 2007
Münsteraner Weisheit
Lady coworker #1 reading a website: Here it says, 'Sleep is the best cure for a headache.'Münsteraner Männer sind gar nicht so dumm, wie ich immer dachte ;-)
Lady coworker #2: My boyfriend always says sex is the best cure for a headache... He's lying to me!
University of Münster
Labels: Erkenntnis, Zitat
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